Download PDF: Work After AI 2026, Der große Irrtum vom Jobkiller KI (Fassung 1.2 vom 24. September 2026, 121 Seiten, 141 Quellen; Erstveröffentlichung 1.0 am 16. September 2026, Fassung 1.1 am 18. September 2026). Dazu die Management Summary als PDF, die drei Kennzahlen, die zehn Kernbefunde und die neun Prognosen auf einer Seite.
Englische Ausgabe, Download PDF: Work After AI 2026, The Great Misconception About the AI Job Killer (Fassung 1.2 vom 24. September 2026, 113 Seiten, 141 Quellen). Dazu die einseitige Management Summary auf Englisch als PDF.
Für Sprachmodelle und Agenten: Seit der Fassung 1.2 erscheint der Report zusätzlich als Maschinenfassung, also als Textdatei mit einer festen Kennung je Kapitel, Kernbefund, Prognose, Vergleichsmarke und Quelle, als Datendateien und als Skill-Paket für Claude, ChatGPT oder Copilot. Was es gibt und wie man es lädt, steht auf der Seite Der Report für Maschinen; die Dateien liegen auf Zenodo neben der PDF.
Der Report ist die jährliche Standortbestimmung zur Transformation der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz. Er stützt sich auf 141 geprüfte Quellen aus amtlicher Statistik, begutachteter Forschung, Nutzungsdaten der Modellanbieter und Unternehmensbefragungen. Die Fassung 1.3 folgt Anfang November, die Abschlussfassung 1.4 zum 31. Dezember 2026. Sie erscheinen ebenfalls hier in dieser Rubrik, jede Änderung steht mit Datum im Versionsverlauf am Ende des Reports.
Der Launch-Artikel mit den Kernbefunden: Der Jobkiller KI ist eine Story der Kapitalmärkte, nicht der Betriebe
Der englische Launch-Artikel: The AI job killer is a story told by capital markets, not by companies
Die zehn Kernbefunde
Der Jobkiller ist eine Story der Kapitalmärkte.
Die Erwartung überholt die Messung.
Die Karrierelücke entsteht beim Einstellen, nicht beim Kündigen.
Der Berufseinstieg verschiebt sich von der Ausführung auf die Aufsicht.
Frauen tragen das höhere Risiko und haben den geringeren Zugang.
Was der Einzelne gewinnt, kommt in der Organisation nicht an.
Delegieren ist eine Führungsentscheidung, und wer nicht mehr prüft, verlernt.
Die Organisation der Zukunft gliedert ihre Arbeit nach Themen statt nach Funktionen, und sie wird dabei kleiner.
Das Marketing ist die erste Funktion, an der sich der Umbau zeigt, von innen wie von außen.
In Europa dreht der demografische Druck die Ausgangsfrage um, und über die Zukunft der Arbeit entscheidet die Fähigkeit des Unternehmens, mit der Technologie zu arbeiten.
Die neun Prognosen für 2027
Das KI-Argument bleibt 2027 in den Vereinigten Staaten ein Kündigungsgrund der ersten Reihe, während die amtlich gemessene Wirkung klein bleibt.
Mindestens drei namhafte Unternehmen revidieren bis zum Herbst 2027 öffentlich einen mit künstlicher Intelligenz begründeten Einstellungsstopp am Berufseinstieg.
Der amerikanische Einstiegseinbruch zeigt sich auch 2027 in den amtlichen Reihen Deutschlands und Österreichs nicht, und die Verzögerung hält an.
Die Pilot-Produktiv-Lücke schließt sich 2027 nicht.
Mindestens fünf namhafte Unternehmen im deutschsprachigen Raum kündigen bis zum Herbst 2027 eine Reorganisation an, die Einheiten nach Themen und Ergebnissen statt nach Funktionen gliedert.
Mindestens ein öffentlich sichtbarer Großversuch, die Hierarchien abzuflachen und die Organisation auf KI-Akteure auszurichten, wird bis zum Herbst 2027 teilweise zurückgenommen.
Die Schere zwischen Produktivität und Löhnen öffnet sich in den ersten Jahren der Technologie weiter.
Das KI-Argument kommt 2027 im deutschsprachigen Raum nicht an. Kein Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit mehr als 10.000 Beschäftigten begründet bis Ende 2027 einen Abbau von mehr als 1.000 Stellen in erster Linie mit künstlicher Intelligenz.
Der berufliche Gender Gap bei generativer KI schließt sich 2026 nicht.
Die Kernbefunde mit ihren Zahlen, die Methodik, die Begriffe des Reports und die Offenlegung der Interessenlage stehen auch als Webseite: gerhardkuerner.com/report-2026.html
Beide Sprachfassungen sind auf Zenodo archiviert und dauerhaft zitierbar. Die beiden Adressen verweisen stets auf die jeweils aktuelle Fassung: deutsche Ausgabe https://doi.org/10.5281/zenodo.22862384, englische Ausgabe https://doi.org/10.5281/zenodo.22868155. Der Autor ist unter der ORCID 0009-0003-0611-0526 verzeichnet.
Zitierempfehlung: Kürner, Gerhard (2026): Work After AI 2026. Der große Irrtum vom Jobkiller KI. Work After AI, Ausgabe 2026, Fassung 1.2. Wels: Kuerner Group GmbH. DOI 10.5281/zenodo.22862384. Die Fassung 1.2 vom 24. September 2026 trägt den eigenen DOI 10.5281/zenodo.22934893.


